Unsere neue Rösterei - seit einem Jahr
- Alex

- vor 3 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 11 Stunden
Vor rund einem Jahr hat sich bei uns in der Rösterei viel verändert. Wir sind zwei Häuser weiter in eine neue Location umgezogen – und gleichzeitig hat auch unsere neue Röstmaschine ihren Betrieb aufgenommen.
Diese Umstellung war für uns ein grosser Schritt: Sie verbessert die Qualität unseres Kaffees, macht unsere Produktion effizienter und hilft uns, nachhaltiger zu arbeiten.

Möglich gemacht durch eure Unterstützung
Die Anschaffung der neuen Röstmaschine war eine grosse Investition für unsere kleine Rösterei. Umso mehr freuen wir uns, dass wir sie unter anderem Dank unseren Kundinnen und Kunden sowie der Unterstützung aus dem Crowdfunding realisieren konnten.
Dass so viele Menschen unser Projekt unterstützt haben, hat uns enorm motiviert – und wir sind sehr dankbar dafür.
Mehr Kontrolle für besseren Geschmack
Die neue Maschine erlaubt nicht nur mehr Menge zu rösten sonder auch eine deutlich feinere Steuerung des Röstprozesses. Temperatur, Luftstrom und Röstprofile lassen sich präziser einstellen als zuvor.
Für uns als Röster bedeutet das: Wir können die Eigenheiten jeder Bohne noch besser herausarbeiten. Fruchtige Noten, feine Süsse oder schokoladige Aromen lassen sich gezielter entwickeln, ohne dass Bitterkeit entsteht.
Kurz gesagt: Die Bohnen bekommen genau die Röstung, die sie verdienen.

Rösten mit Strom statt Gas - endlich
Ein besonders wichtiger Unterschied: Die neue Röstmaschine arbeitet vollständig elektrisch.
Bis vor einem Jahr waren wir auf Gas angewiesen, wie fast alle Kaffeerösterein in der Schweiz – mit allen negativen Konsequenzen, die das mit sich bringt.
Gaspreise schwanken stark und die Herkunft des Gases ist oft politisch und ökologisch problematisch und das Verbrennen des Gases beim Röstprozess stösst CO2 aus. Zudem mussten Gasbehälter bestellt, gelagert und wieder abgeholt werden. Mit der neuen Maschine sind wir davon unabhängig. Und das für uns besonders wichtig: Wir sparen durch den Wegfall von Gas im Röstprozess eine Menge CO2-Emissionen ein. Denn röstet die neue Maschine nicht nur mit Strom sondern macht dies auch noch deutlich effizienter, sprich energiesparender.
Bald folgt ein separater Blogartikel zum Thema CO2 Emissionen im Zusammenhang mit Kaffee und wie wir hier in der Schweizer Röstszene vorangehen.
Solarstrom vom eigenen Dach
Der Umzug in unsere neue Location bringt noch einen weiteren Vorteil: Wir können einen Teil unseres Stroms direkt vom Dach beziehen. Die Solaranlage des Gebäudes liefert Sonnenstrom, welchen wir für das Rösten nutzen können. So kommt ein Teil der Energie für euren Kaffee direkt von der Sonne (der Rest des Stroms ist ebenfalls grün und kommt von der EWZ).
Moderne Filtertechnik
Auch bei den Emissionen hat sich viel verbessert. Die neue Röstmaschine ist mit modernen Filteranlagen ausgestattet, die Geruch und Rauchemissionen stark reduzieren. So entfernen wir nicht nur die Häutchen beim Rösten des Kaffees, sondern haben auch einen UV-Filter, einen elektrostatischen Filter sowie Aktivkohlefilter instaliert.
Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für unsere Nachbarschaft.
Ein Schritt nach vorne
Mit der neuen Röstmaschine haben wir vor einem Jahr einen wichtigen Schritt für die Zukunft unserer Rösterei gemacht. Sie hilft uns dabei, Kaffee noch besser zu rösten - damit er bei euch in der Tasse optimal schmeckt. Und dabei agieren wir deutlich nachhaltiger als zuvor mit reduzierten CO2 Emissionen und
Wenn du mal in der Gegend bist (Grubenstrasse 29, 8045 Zürich), komm vorbei, wir freuen uns!





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