Kaffee-Blog.

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Eigentlich haben wir es ja schon immer gewusst: Wer Kaffee trinkt, lebt gesünder. Immer mehr Studien belegen unterschiedliche Facetten der gesundheitsfördernden Wirkung von Kaffee. Nun haben britische Forscher in einer grossen Metastudie die gewonnenen Erkenntnisse aus 200 wissenschaftlichen Studien gesammelt und analysiert. Kaffee hat 19 positive, nachgewiesene Effekte auf die Gesundheit gegenüber nur 6 negativen solchen Effekten. Insgesamt ist das Bild deshalb eindeutig – Kaffeekonsum wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus.


Am gesundheitliche Besten fahren Kaffeetrinker mit moderatem Konsum: Bei 3-4 Tassen Kaffee am Tag sind die gemessenen, positiven Effekte auf die Gesundheit am grössten. So scheint Kaffee laut Studienautoren vor allem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken - beispielsweise für Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Ebenfalls günstig wirkt sich Kaffeekonsum auf Risiken für Alzheimer-, Parkinson- sowie diverse Krebserkrankungen, Leberzirrhose und Diabetes Typ 2 aus. Zudem kann man Depressionen vorbeugen, indem man regelmässig Kaffee trinkt.


Auch eine lange propagierte Binsenwahrheit ist widerlegt: Der Kaffeekonsum hat demnach keinen Einfluss auf den Bluthochdruck.



Kaffee sorgt für mehr Gesundheit

Doch warum all diese günstigen Effekte auf die Gesundheit? Röstkaffee enthält komplexe Verbindungen aus über 1‘000 bioaktiven Substanzen. Die genaue Wirkungsweise zu ergründen ist deshalb bis heute nicht gelungen. Insgesamt lässt sich jedoch sagen, dass ein moderater Kaffeekonsum von 3-4 Tassen mit einer besseren Gesundheit einhergeht – wenn das mal nicht gute Neuigkeiten sind!


Studie zum nachlesen:

R. Poole, O. J. Kennedy, P. Roderick, J. A. Fallowfield, P. C. Hayes, J. Parkes (2017): Coffee consumption and health: umbrella review of meta-analyses of multiple health outcomes

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29167102?dopt=Abstract

Aktualisiert: Juli 5

Wer kennt es nicht: Diese Tage steht einem bei Temperaturen von über 30 Grad manchmal einfach nicht nach einem Heissgetränk. Cold-Brew ist die äusserst leckere Alternative zu heiss aufgebrühtem Kaffee. Jeder der schon einmal Cold-Brew getrunken hat weiss: Da ist viel mehr im Glas als einfach nur kalter Kaffee!


Cold-Brew einfach gemacht!

Cold-Brew herstellen braucht Zeit: 100g frisch und grob gemahlenen Kaffee (z. B. unsere Kaffees Nektar 30 oder Caio) mit einem Liter kaltem Wasser aufsetzen und bei Zimmertemperatur ungefähr 12-16 Stunden ziehen lassen, dann mit herkömmlichen Kaffeefiltern abfiltern, kühl stellen und den Cold-Brew mit Eis geniessen.


Wer Cold-Brew schon einmal so zubereitet hat, weiss jedoch, dass der Rezeptteil mit dem Abfiltern nicht ganz einfach ist: Zu viel Kaffeemehl verstopft den Filter, der Filter muss mehrmals gewechselt werden, die Filterung dauert sehr lange und an allen Utensilien klebt feuchtes Kaffeemehl. Oder man hat gar keinen Filter Zuhause!


Die Lösung für eine schnelle und simple Zubereitung ohne separate Filterung: E.S.E. (Easy Serving Espresso) Pads von kaffeebrief.ch. Bei unseren E.S.E. Pads handelt es sich um frisch gerösteten Kaffee, welchen wir in runde Papierfilter abgefüllt haben. Die E.S.E. Pads können in kompatiblen Espressomaschinen verwendet werden und erzeugen schnell einen perfekten Espresso - oder eben auch einen geschmacksintensiven Cold-Brew!

Um Cold-Brew einfach, schnell und unkompliziert ohne separate Filterung herzustellen, hier unser Cold-Brew Rezept:


  • 8-10 E.S.E. Pads deiner Wahl mit einem Liter kaltem Wasser aufgiessen, umrühren

  • 12-16 Stunden bei Zimmertemperatur ziehen lassen, umrühren, E.S.E. Pads entnehmen

  • Cold-Brew kühl stellen und mit Eis geniessen

Wir wünschen erfrischende Cold-Brew Erlebnisse!


E.S.E. Pads der Kaffeemanufaktur Zürich

Übrigens: Die E.S.E. Pads können nach der Herstellung vom Cold-Brew einfach und umweltschonend kompostiert werden.

Aktualisiert: 5. Juni 2019

Am Anfang steht die Kaffeefrucht: süsses Fruchtfleisch umhüllt die kostbare Kaffeebohne, bevor diese aufbereitet und getrocknet wird. Die dann grüne Kaffeebohne gelangt in die Rösterei, wo sie durch die Hitze die typisch dunkle Färbung erhält – und den betörenden Duft und aussergewöhnlichen Geschmack, welchen wir alle so mögen. Nach dem Rösten wird die Bohne erneut umhüllt. Dies geschieht weltweit zu über 90% mit Verpackungen aus oder mit Aluminium, sei es als Alubeutel, als Beutel mit Alubeschichtung und insbesondere als Aluminiumkapsel. Der Grund liegt in der konservierenden Eigenschaft von Aluminium: Kaffee hält sich in Alu lange.


Diese positive Eigenschaft hat jedoch eine hässliche Kehrseite. Aluminium ist ein wahrer Ressourcenfresser, insbesondere bei Einweg-Produkten. Für die Aluminiumproduktion ist Bauxit als Hauptbestandteil – neben Energie – notwendig. Bauxit wird im Tagbau gefördert, wofür grossflächig Wald gerodet wird, z. B. im Amazonas-Regenwald oder in Russland. Hinzu kommen die immensen Mengen an hochgiftigem Rotschlamm welcher anfällt: pro Kilogramm Aluminium fallen 1,5 Kilogramm toxischer Rotschlamm an. Dieser landet häufig ungeklärt im Wasserkreislauf. Lebensraum von Tieren, Pflanzen und Menschen wird so langfristig zerstört und grosse Mengen CO2 landen in der Atmosphäre.


Bauxit Tagbau im Amazonas.

Nun gibt es theoretisch eine gute Nachricht: Aluminium kann recycelt werden. Diese Quote liegt in der Schweiz insgesamt bei ca. 90%. Dies gilt jedoch explizit nicht für Kaffee aus Aluminiumkapseln oder Verpackungen, in welchen Aluminium als Verbundstoff (Beschichtung) vorkommt. Die Recyclingquote bewegt sich beispielsweise bei Kaffeekapseln aus Aluminium bei tiefen 50%. Ein weiteres Problem: Der grösste Schweizer Hersteller von Aluminiumkapseln verwendet aufgrund der spezifischen Aluminiumlegierung, welche für die Kapseln notwendig ist (fast) kein Aluminium aus Recycling.

Das heisst für den Kaffeetrinker: Für jedes Kilogramm Kaffee, welches er in Form von den populären Aluminiumkapseln konsumiert, fallen über 200 Gramm reines Aluminium aus Primärproduktion – also aus NICHT rezyklierten Aluminium – an. Dies bedeutet, dass für jedes Kilogramm konsumierter Alukapsel-Kaffee auch über 300g giftiger Rotschlamm anfallen und grosse Mengen CO2 freigesetzt werden.


Nun ist es nicht so, dass Aluminium alternativlos ist: Bei den Verpackungen setzen wir bei kaffeebrief.ch auf eine aluminiumfreie Spezialpackung – zum Beispiel für den Kaffeebrief – aus Kraftpapier, hauchdünn beschichtet mit Polyethylen für die Haltbarkeit des Kaffees. Das Papier stammt aus nachhaltiger, FSC-zertifizierter Produktion, das Polyethylen enthält einen Recyclinganteil.


Als Alternative zu Aluminiumkapsel setzen wir bei kaffeebrief.ch auf das ökologische E.S.E. Pod / Pad-System. E.S.E.– kurz für Easy Serving Espresso – sind Pods / Pads, welche unseren handgerösteten Kaffee ausschliesslich mit Filterpapier umwickeln. Mit der E.S.E. Kaffeeportion – ca. 7 Gramm – lässt sich schnell und einfach ein Espresso oder Lungo höchster Qualität brühen. Nach dem Brühvorgang kann der gebrauchte E.S.E. Pad einfach kompostiert werden. Verpackt sind die E.S.E. Pads in FSC zertifizierten Kraftpapierpackungen zu 20 Stück.



Die passende Espressomaschine dazu, unsere in Italien gefertigte E.S.E. Espressomaschine «Manufaktur», liefern wir mit edlem Griff und Tankdeckel aus Schweizer Kirschholz – natürlich auch handgefertigt in der Schweiz. Das edle Design gepaart mit der Nachhaltigkeit unserer E.S.E. Pads und dem Top-Kaffee aus sanfter Trommelröstung machen jeden Tag Freude – ganz ohne Aluminium!

Quellen und weiterführende Infos:

Alu . CH https://alu.ch/werkstoff/recycling/

Beobachter https://www.beobachter.ch/umwelt/umweltpolitik/nespresso-beschichtung-verhindert-kapsel-recycling

Das Lamm . CH https://daslamm.ch/die-kaffeekapseln-von-nespresso-koennen-zwar-rezykliert-werden-aber-bestehen-die-kapseln-selbst-auch-aus-rezykliertem-aluminium/


FAQ Sektion: https://www.kaffeebrief.ch/faq

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